Das ist die HNA

Die HNA ist eine von Montag bis Samstag erscheinende Tageszeitung für Nordhessen und Südniedersachsen. Sie hieß bis 1975 Hessische Allgemeine und war 1959 aus der Fusion der Hessischen Nachrichten und der Kasseler Zeitung entstanden.

Neben der gedruckten Zeitung gibt es auch ein ePaper, sodass man die Ausgaben am Smartphone und Tablet lesen kann, und HNA.de. Außerdem postet die HNA Inhalte bei Facebook, Instagram und Twitter. Auch bei Snapchat und Pinterest ist sie zu finden. Bei Youtube hat die HNA mit 38.900 Abonnenten einen der erfolgreichsten Kanäle deutscher Tageszeitungen.

Die HNA bedient auch das weitere Umland der Stadt Kassel, genauer gesagt die Kreise Kassel, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Werra-Meißner sowie Hersfeld-Rotenburg. In Südniedersachsen unterhält die HNA Redaktionen in Göttingen, Hann. Münden, Northeim und im Solling (Uslar). Insgesamt gibt es 16 verschiedene Lokalausgaben – die von Northeim im Norden bis Schwalmstadt im Süden reichen.

Das ist die Medienanstalt Hessen (LPR Hessen)

Kinder und Jugendliche wachsen selbstverständlich mit den digitalen Medien auf. Mit dem Internet in der Tasche sind die neuesten Informationen ständig verfügbar. Je komplexer die Medienlandschaft wird, desto wichtiger ist es, dass Kinder und Jugendliche im Dschungel der Medieninhalte ihren Weg finden. Daher fördert die Medienanstalt Hessen Projekte zur Vermittlung von Medienkompetenz mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche fit zu machen im Umgang mit den Medien.

Die LPR Hessen bietet Pädagogen, Eltern, Kindern und Jugendlichen  Orientierungshilfen, um Medien sinnvoll zu nutzen und Risiken zu erkennen. Dabei verfolgt die LPR Hessen das Ziel, nachhaltig zu mehr Medienkompetenz beizutragen. Pädagogen erfahren, wie sie Medienbildung in ihre Arbeit integrieren und selbstständig umsetzen zu können. Eltern erhalten Tipps für die Medienerziehung in der Familien. Kinder und Jugendliche können in Workshops und Projekten zu Themen wie FakeNews, Hatespeech, Cybermobbing, richtigem Recherchieren, Datenschutz und Urheberrecht die nötigen Kompetenzen zum richtigen Umgang mit dem Internet und Co. erwerben.

Das Projekt „Medien machen Schule“ trägt dazu bei, zu verstehen, wie journalistische Medien arbeiten und will einen geschärften Blick auf Medieninhalte vermitteln. Damit tragen das Projekt und die Medienkompetenzförderung der LPR Hessen dazu bei, dass die neue Generation einen kritischen medialen Blick entwickelt und sich Strategien zur Beurteilung von Medieninhalten aneignet.

Sie erklären alles zum Thema Zeitung

HNA-Redakteurin Christina Hein, die das Projekt “Medien machen Schule” seit vielen Jahren betreut, und ihre Kolleginnen und Kollegen besuchen die Schülerinnen und Schüler im Unterricht. Bei diesen Besuchen erklären sie, wie eine Zeitung entsteht – angefangen von der Recherche, über die Themenplanung, das Schreiben, die Erstellung der einzelnen Seiten und später auch der Druck der Ausgabe und das Online stellen der Artikel.

Zudem geben die HNA-Kollegen Tipps zur Erstellung der Schüler-Artikel und beantworten Fragen.

Er schult die Schülerinnen und Schüler im Bereich Video

Jörg Ruckel vom Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel erklärt den Schülerinnen und Schülern alles, was sie zum Thema Videoproduktion wissen müssen. Das Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel (MOK Kassel) wurde 1992 gegründet und ist eine Einrichtung der LPR Hessen. Die hessischen Medienprojektzentren Offener Kanal in Kassel, Gießen, Rhein-Main (Offenbach/Frankfurt) und Fulda sind Bürgerfernsehstationen und Plattformen der praktischen Medienbildung.

Offene Kanäle bieten Gruppen, Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen Gelegenheit,  Fernsehbeiträge zu produzieren und zu verbreiten. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Beiträge sind sie ein wichtiges lokales Medium geworden.

Für Kinder- und Jugendbildungseinrichtungen und deren pädagogisches Personal gibt es vielfältige Bildungsangebote. Kinder und Jugendliche lernen, mit den Medien eigenverantwortlich und kritisch umzugehen. Durch mediales Training in Theorie und Praxis lernen pädagogische Betreuungs- und Lehrkräfte, eigene Formen der Medienbildung in ihrer Arbeit zu integrieren.

Das MOK Kassel ist langjähriger Kooperationspartner bei „Medien machen Schule“ und unterstützt die Schülerinnen und Schüler mit erfahrenen Medienpädagoginnen und Medienpädagogen bei der Umsetzung ihrer Ideen in das Medium Fernsehen.

Sie erklärt alles zum Thema Radio und Podcast

Susanne Holbein von Medienblitz ist die Fachfrau für den Bereich Radio und Podcast. Medienblitz, gegründet 2009, hat seinen Sitz in Kassel und organisiert Medienprojekte in den Bereichen Audio/Radio, Film/Trickfilm, Bild/Comic und Coding/Robotik. Mit dem Schwerpunkt Audio arbeitet der Verein eng mit dem Freien Radio Kassel zusammen.

Für die Produktionen direkt in der Einrichtung/ Schule stellt Medienblitz die Technik zur Verfügung. Für die Radiosendungen werden die Studios des FRKs genutzt.
Ein Grundsatz in der Medienkompetenzvermittlung ist die Einbindung und Unterstützung der TeilnehmerInnen in dem gesamten Arbeitsprozess. Bei der Wahl der Themen und Umsetzung haben sie innerhalb des gewählten Themas große Freiräume. Nahezu jedes Projekt wird mit einer öffentlichen Präsentation z.B. Radiosendung bei Audioprojekten abgeschlossen.

Die Jugendlichen sollen die Medien für sich als Sprachrohr entdecken und sich der Möglichkeiten, rechtlichen Beschränkungen aber auch der Gefahren bewusst werden und sich sicher in der Medienwelt aktiv bewegen.

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nicht-kommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist. Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK). Heute befindet sich das Funkhaus in der Innenstadt (Opernstraße 2).

 

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich  von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und von Einzelpersonen erstellt. Da sich durch die individuelle Gestaltung die Sendungen sehr unterscheiden, versteht sich das FRK auch als “Einschaltradio”. Hörer schalten also gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen.

 

Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüber hinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Das geschieht durch medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der LPR Hessen. Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nicht-kommerzieller Medienprojekte.